19.12.2011, 20:56 Uhr
Von Torsten Ernstberger
BAYREUTH. Die Lust am Forschen ist ungebrochen: Am Montag startete Deutschlands bekannter Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ unter dem Motto „Uns gefällt, was du im Kopf hast“. Der oberfränkische Regionalausscheid (149 Projekte mit 246 Teilnehmern) gehört zu den größten und teilnehmerstärksten Wettbewerben bundesweit. Am meisten Projekte haben dabei Kinder und Jugendliche aus der Stadt und dem Landkreis Bayreuth angemeldet.
Dort beteiligen sich 55 Teilnehmer an 39 Projekten. Allein das Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth hat 13 Projekte angemeldet. Dabei untersuchen die Schüler unter anderem die Keimbelastung
auf Zahnbürsten oder die optimale Nutzung von Solarzellen. Zudem versuchen sie ein Solarhandy zu bauen. „Das sind alles nur Arbeitstitel, was genau hinter den Projekten steht, erfahren
wir erst Ende Januar, wenn die Teilnehmer die ausführlichen Texte, Beschreibungen oder Versuchsanordnungen ausgearbeitet haben“, sagt Stefan Gagel, Wettbewerbsleiter von „Jugend
forscht“ in Oberfranken.
Besonders Themen über regenerative Energien lägen voll im Trend. Aber auch der Alltag der Schüler fließe immer wieder in ihre Arbeiten ein. So macht sich ein Team des Gymnasiums Christian-Ernestinum Bayreuth Gedanken über einen intelligenten Kühlschrank und Schüler der Alexander-von-Humboldt-Realschule bauen ein Minidampfkraftwerk für zu Hause.
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