19.12.2011, 10:03 Uhr
Von Peter Engelbrecht
BINDLACH. Der Solarpark auf dem Bindlacher Berg scheint nun korrekt zu arbeiten. „Die Solartracker speisen wie vorgesehen ein, die Softwareprobleme sind so gut wie gelöst“, sagte Uwe Denecke, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Solarpark Bindlacher Berg, auf Anfrage. Die Investoren erhalten laut Denecke von Eon die volle Einspeisevergütung ausgezahlt.
Die Interessengemeinschaft war im August 2011 von fast allen der rund 90 Investoren des neun Millionen teuren Projekts gegründet worden, um die Einspeisevergütung für den erzeugten
Solarstrom direkt an die Geldgeber fließen zu lassen. Das Finanzamt hatte dem Betreiber des Solarparks, der Cosmoenergy GmbH aus Offenbach, einen Teil der Einspeisevergütung vom
März bis Juni 2011 gepfändet, was die Rendite der Anleger schmälerte. „Die ganze Situation hat sich gewandelt, die Entwicklung ist zurzeit positiv“, betonte Denecke. Er
geht davon aus, dass über das Jahr gerechnet die ursprünglich prognostizierte Ertragsprognose für die Investoren erreicht wird. Zugesichert war eine Rendite von zehn Prozent.
In trockenen Tüchern
Auch andere Investoren, die namentlich nicht genannt werden wollen, bestätigen eine positive Entwicklung. „Die monatliche Zahlung der Einspeisevergütung funktioniert“, sagte einer aus Baden-Württemberg. Der Solarpark sei „in trockenen Tüchern“. Ein anderer Anleger aus dem Landkreis Bayreuth bestätigte: „Die Software ist installiert, der Park läuft.“ „Die Kollektoren richten sich nach der Sonne aus, die Einspeisevergütung kommt in erwarteter Höhe“, berichtete ein anderer Anleger aus Baden-Württemberg. Die Wende brachte nach seiner Ansicht die Gründung der Interessengemeinschaft.
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