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16.12.2011, 14:42 Uhr

 

Stadträtin Müller-Feuerstein kritisiert unhaltbaren Zustand in der Herzogmühle

Von Gunter Becker

BAYREUTH. „Zutiefst schockiert über den Zustand des gesamten Areals“ kehrte SPD-Stadträtin Christa Müller-Feuerstein von einer Besichtigung des Wohngebietes Herzogmühle zurück. Das Umfeld der Wohnblocks sei mit Müll übersät, die Grünflächen verwahrlost. „Was ich gesehen habe, ist ein unhaltbarer und diskriminierender Missstand“, schilderte die Stadträtin im Gespräch mit dem Kurier.

 

Müllhalde: Zwischen den beiden Wohnblöcken türmt sich seit dem Auszug der Mieter Abfall. Foto: Archiv/Becker

Nicht der Zustand der Wohnblocks hat Müller-Feuerstein den Schock versetzt. Denn die würden ja demnächst abgerissen oder neu aufgebaut, sondern das Umfeld der Häuser. Dort würden sich seit mehreren Monaten Sperrmüll, lose Bretter mit rostigen Nägeln, Glasscherben und vieles mehr stapeln. Die Grünflächen rund um die Häuser seien verwahrlost und würden seit Monaten nicht gepflegt. Büsche und Sträucher würden vor sich hin wuchern und müssten längst zurück geschnitten werden. Müller-Feuerstein: „Inzwischen besteht dort für Kinder ein gefährliches (Spiel-) Umfeld durch Glasscherben und Bretter mit rostigen Nägeln.“

„Unhaltbarer und diskriminierender Zustand“

Was sie aber besonders erbost, sei die Tatsache, dass in der Herzogmühle nichts von dem erledigt werde, was in anderer städtischen Anlagen als übliche Pflegemaßnahmen erfolge. Das sei ein „unhaltbarer und diskriminierender Zustand“.

Die Antwort auf ihr Schreiben, in dem sie beantragt, dass man umgehend den städtischen Verpflichtungen nachkommt und sowohl den Schutt abfahren und die Grünflächen in einen ordnungsgemäßen Zustand herstellen lässt – „auch im Sinne des sozialen Friedens in der Stadt Bayreuth“ – erhielt Müller-Feuerstein eine nur kurze Antwort: „Ihr Antrag fällt nicht in die Zuständigkeit eines beschließenden Stadtratsgremiums.

Ausführlicher Bericht im Nordbayerischen Kurier.




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