14.12.2011, 09:22 Uhr
JERUSALEM. Mutmaßliche jüdische Extremisten haben in Jerusalem eine leerstehende Moschee in Brand gesetzt.
Polizeisprecher Mickey Rosenfeld sagte am Mittwoch, in einem Raum sei in der Nacht Feuer gelegt worden. Die Täter hätten auch Slogans in hebräischer Sprache an die Wand geschmiert. Die Moschee im westlichen Teil der Stadt sei zuletzt nicht in Gebrauch gewesen. Die Polizei fahnde nun nach den Tätern.
Vermehrt Anschläge in den letzten Monaten
Einer der Slogans an der Wand lautete "Preisschild". Rechtsextreme jüdische Aktivisten verwenden diesen Ausdruck, wenn sie sich für Einsätze der israelischen Regierung gegen nicht genehmigte Siedler-Außenposten im Westjordanland rächen. In den vergangenen Monaten war es mehrfach zu Anschlägen auf Moscheen im Westjordanland sowie im Norden Israels gekommen.
dpa/Symbolbild: pa
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