13.12.2011, 16:08 Uhr
BAYREUTH. Gibt es für die Mitarbeiter des insolventen Maschinenbauers Burkhardt ein besonderes Weihnachtsgeschenk? Jedenfalls sind die Verhandlungen mit mehreren Investoren weit fortgeschritten.
Es gebe mehrere Interessenten, mit denen intensiv verhandelt wird, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Ulrich Graf mit. Unter den Gesprächspartnern befinde sich einer, der den Betrieb komplett übernehmen möchte. Andere Investoren seien lediglich an Teilbereichen interessiert. Zahleiche Interessenten aus dem In- und Ausland seien in den vergangenen Wochen angesprochen und mit Informationen ausgestattet worden.
Betrieb läuft weiter
Allerdings betont Graf: „Die Verhandlungen sind zwar teilweise schon weit fortgeschritten. Genaues können wir aber erst vermelden, wenn die erforderlichen Unterschriften geleistet sind und Banken wie auch Gläubigerausschuss zugestimmt haben. So weit sind wir aber derzeit noch nicht.“
Der Betrieb laufe derweil unverändert weiter. Bislang sei keinem der jetzt noch rund 250 Mitarbeiter gekündigt worden. „Das ist vorerst auch nicht vorgesehen“, so Graf. Allerdings hätten inzwischen 13 Mitarbeiter auf eigenen Wunsch die Firma verlassen, weil sie andere Arbeitsplätze gefunden haben.
StS/Foto: Lammel
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