13.12.2011, 14:20 Uhr
Von Siegfried Zerrenner
EISHOCKEY. Rang drei in der Tabelle der Bayernliga und mit 41 Punkten auf dem Konto ist die Teilnahme zur Zwischenrunde der besten acht Teams bald in trockenen Tüchern: Dennoch ist beim EHC Bayreuth nicht alles eitel Freude in der Vorweihnachtszeit. Die Formulierung im Kurier-Spielbericht gegen Kellerkind EHC 80 Nürnberg am Sonntagabend, wonach „Eishockey zum Abgewöhnen“ geboten wurde, fand überwiegend Zustimmung im Umfeld des Vereins und brachte Trainer Knut Pleger in die Diskussion.
Ob es innerhalb der Mannschaft rumort, konnte nicht festgestellt werden, doch auch die Akteure sind nach Kurier-Recherchen offensichtlich nicht zufrieden mit der Art und Weise wie sich die Tigers in den Heimspielen präsentieren: fehlendes Konzept im Spielaufbau sowie im Überzahlspiel und Abstimmungsmängel in allen Blöcken lauten einige gravierende Vorwürfe auch in Richtung des Trainers, der vielen in verschiedenen Szenen auch zu ruhig an der Bande steht.
Die wenig attraktive Spielweise sei auch ein Grund, weshalb die Tigers trotz ihrer ansprechenden Platzierung nicht mehr Zuschauer mobilisieren können, lautet eine andere Beobachtung. Insider wollen wenig variantenreiches Training beobachtet haben und: aus der Mannschaft ließe sich vielmehr herauskitzeln.
„Fest im Sattel“
„Trainer Knut Pleger sitzt bei uns fest im Sattel“, meinte EHC-Vorsitzender Werner Prüschenk auf Anfrage, der verschiedene Meinungen auf der Tribüne durchaus registriert habe.
Foto (Archiv): Kolb
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