02.12.2011, 12:02 Uhr
Von Gert-Dieter Meier
BAYREUTH. Beim OB-Wahlkampfauftakt der Bayreuther Gemeinschaft (BG) am Donnerstag im Herzogkeller hat Brigitte Merk-Erbe zum Wachwechsel aufgerufen. „Bayreuth kann parteifrei. Bayreuth kann unabhängig. Bayreuth kann Oberbürgermeisterin“, rief die 55-Jährige den über 100 Anwesenden zu.
Merk-Erbe betonte bei ihrem Wahlkampfauftakt, der Kinder- und Familienpolitik absolute Priorität einzuräumen. Ihr Ziel sei es, „Bayreuth zur kinderfreundlichsten Stadt Deutschlands zu machen. Und zwar nicht in zehn oder zwölf Jahren, sondern sofort.“
Mehr Krippenplätze
Um dieses Ziel zu erreichen, reiche es nicht, bunte Broschüren oder Aufkleber zu drucken, „es geht ums Tun, nicht ums Verkünden“, sagte die BG-Kandidatin – und meinte damit den Amtsinhaber Michael Hohl. Es brauche eine Flexibilisierung der Kindergartenzeiten, es brauche mehr Krippenplätze, es brauche zum Beispiel auch einen neuen Hort an der Jean-Paul-Schule. Dass die Verwaltung diese Ausgabe scheue und argumentiere, die Kinder könnten ja andere Horte aufsuchen – obwohl dort Wartezeiten zu verzeichnen seien, nannte Merk-Erbe skandalös.
Mehr zum Wahlkampfauftakt von Merk-Erbe lesen Sie am Samstag im Kurier.
Foto: gdm
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