02.12.2011, 11:55 Uhr
VÖHRINGEN/KEMPTEN. Ein Fünfjähriger hat sich im schwäbischen Vöhringen an einer weggeworfenen Heroinspritze verletzt.
Die Spritze lag in der Außenanlage eines Kindergartens auf dem Boden, teilte die Polizei in Kempten am Freitag mit. Der Fall ereignete sich bereits im Sommer. Nach Monaten des Wartens für den Jungen und seine Eltern seien sich die Ärzte nun sicher, dass der Bub sich durch die Spritze nicht angesteckt hat.
Nach Polizeiangaben führten Ermittlungen in der Rauschgiftszene zu einem 25-Jährigen aus Neu-Ulm. Er soll die Spritze weggeworfen haben. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
dpa/Symbolbild: pa
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