27.11.2011, 22:31 Uhr
EISHOCKEY. Nur bedingt erfüllte das Verfolgerduell in der Bayernliga die Erwartungen der über 1400 Zuschauer: So genügte dem Tabellenzweiten ERV Schweinfurt zwei Tage nach der ersten Saisonniederlage beim neuen Spitzenreiter ERC Sonthofen eine Durchschnittsleistung zu einer 4:0-Führung, ehe sich die Gäste steigerten, auf 3:4 (54.) verkürzten, aber letztlich mit 3:5 (0:2, 2:2, 1:1) leer ausgingen.
„Ausschlaggebend für die Niederlage war unser grottenschlechtes erstes Drittel“, resümierte EHC-Trainer Knut Pleger, während Schweinfurts Coach Viktor Proskuryanow an seinem Team kritisierte, im Gefühl des sicheren Sieges nach dem 4:0 zu früh nachgelassen zu haben. Der Kraftakt in Sonthofen hatte dennoch einige Spuren in seiner Mannschaft hinterlassen.
Doppelschlag in 55 Sekunden
Denn genau 14 Sekunden nach dem vierten Treffer der Unterfranken verkürzte EHC-Stürmer Michal Bartosch mit einem Schuss aus dem Handgelenk auf 1:4 und nach weiteren 55 Sekunden sogar auf 2:4. Und plötzlich war das Spiel wieder offen, nachdem die Einheimischen in punkto Zweikampfstärke und Effektivität ab der 1:0-Führung (7. – Schuss aus dem Gewühl vor dem EHC-Tor) Vorteile verzeichnet hatten. Die Schweinfurter wirkten nach den beiden Gegentoren verunsichert, aber die Bayreuther konnten daraus nur bedingt Kapital schlagen.
Tore: 1:0 (7.) Funk (Filobok, Amrhein), 2:0 (14.) Amrhein (Dürr, Juhasz), 3:0 (27.) Funk (Nemirowsky, Filobok). 4:0 (Funk (Amrhein, Schrimpf), 4:1 (36.) Bartosch (Zeilmann, Hlozek), 4:2 (36.) Bartosch (Zeilmann), 4:3 (54.) S. Mayer (Potac – 5 gegen 4), 5:3 (55.) Funk (Nemirowsky, Eckmair – 5 gegen 4), Strafminuten: Schweinfurt 18, Bayreuth 14 plus 10 gegen Schadt.
Foto: Kolb
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