23.11.2011, 13:54 Uhr
Von Herbert Steininger
FUSSBALL. Die Trainerfrage bleibt bei der SpVgg Bayreuth offen – und das wird sie beim Landesligisten auch bis zur Winterpause bleiben. Klaus Rodler wird die Mannschaft auch noch am kommenden Samstag im letzten Spiel dieses Jahres gegen den SV Pettstadt betreuen (14 Uhr, Hans-Walter-Wild-Stadion), dann wollen die Verantwortlichen eine Entscheidung in Sachen Übungsleiter treffen.
„Was wir brauchen, ist eine externe Lösung – und einen harten Hund“, gab der Sportliche Leiter der Altstädter, Wolfgang Mahr, zu verstehen. „Die Entscheidungen mit eigenen Trainern, die wir in diesem völlig verkorksten Jahr 2011 getroffen haben, waren alle verkehrt. Wir waren alle, egal ob Ingo Walther oder Heinz Schneider oder auch meine Person viel zu nahe dran“, nahm sich der 59-Jährige, der bekanntlich nach dem Spitzenspiel gegen die SpVgg Selbitz (1:2) sein Amt zur Verfügung stellte, nicht aus: „Und wir haben die Situation völlig unterschätzt.“
"Noch nie erlebt"
Eine zu kurze Spielpause, eine mangelhafte Vorbereitung und enormes Verletzungspech kamen noch hinzu: „Das habe ich noch nie erlebt, dass nahezu eine gesamte Mannschaft ausfällt“, gestand Mahr, der aber gleich nachschob: „Als Entschuldigung für die bislang gespielte Saison soll das aber nicht gelten.“
Rang zwei, so der Sportliche Leiter, sei im neuen Jahr nach wie vor machbar: „Wenn wir uns vernünftig auf die Rückrunde vorbereiten und unsere Verletzungen auskurieren können.“
Kein Leader
Weitere Neuzugänge schloss Mahr im Kurier-Gespräch aus: „Eigentlich brauchen wir keinen, wir haben ein starkes Team.“ Das – wie Mahr anführt – ein einziges Manko hat: „Wir haben zu viele Individualisten und keinen Leader.“
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