23.11.2011, 13:47 Uhr
LENGGRIES. Auch mehrere Tage nach Ausbruch des Waldbrandes bei Lenggries in den Bayerischen Alpen ist die Gefahr noch nicht gebannt. Die Feuerwehr bekämpfte am Mittwoch weiterhin Glutnester im Wurzelbereich des Schutzwaldes oberhalb des Sylvenstein-Stausees.
Damit will sie verhindern, dass die Flammen wieder auflodern. Jeder Feuerwehrmann wird dabei an dem steilen Hang von einem Helfer der Bergwacht gesichert. Der Brand war am Sonntag ausgebrochen und hatte sich auf eine Fläche von 14 Hektar ausgebreitet.
Schadenshöhe noch unbekannt
Unterstützt werden die Löscharbeiten von vier Hubschraubern. Ein Polizeihubschrauber, der mit einer Wärmebildkamera die Glutnester am Boden orten soll, konnte jedoch am Morgen bei dichtem Nebel zunächst nicht starten, wie Alexander Bauer vom Landratsamt in Bad Tölz mitteilte. Zur Schadenshöhe konnte der Tölzer Forstbetriebsleiter Rudolf Plochmann noch keine Angaben machen. Auch der ökologische Schaden an dem Schutzwald sei noch nicht absehbar.
dpa/Symbolbild: pa
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