21.11.2011, 16:23 Uhr
NÜRNBERG/FÜRTH. Zugreisende können auf den Strecken Nürnberg-Würzburg und Nürnberg-Bamberg künftig wieder mit mehr Pünktlichkeit der Bahn rechnen. Mit der Freigabe der viergleisigen Trasse zwischen Nürnberg und Fürth fiel am Montag ein ärgerliches Nadelöhr im bayerischen Bahnnetz weg.
Während früher auf der 7,6 Kilometer langen Städteverbindung nur jeweils ein Zug je Richtung habe fahren können, könnten jetzt gleichzeitig vier Züge parallel fahren, erläuterte ein Bahnsprecher am Montag.
Umbauarbeiten beeinträchtigten Verkehr
Nach fünfjähriger Bauzeit und Investitionen von etwa 150 Millionen Euro stehen zwischen Nürnberg und Fürth nun ein Regionalbahn-, ein S-Bahn- sowie zwei Fernzuggleise zur Verfügung. Zum nächsten Fahrplanwechsel werde der Zugbetrieb angepasst. Zu den aufwendigsten Baumaßnahmen zählte die Verbreiterung des Bahndamms. Außerdem wurden 30 neue Weichen verlegt, neue Bahnbrücken und Lärmschutzwände errichtet.
Die Umbauten hatten den Verkehr auf der viel befahrenen bayerischen Ost-West-Trasse jahrelang erheblich beeinträchtigt - zuletzt am vergangenen Wochenende. Bis Montag früh war die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth komplett gesperrt. Die Streckenverbreiterung ist Teil des Aus- und Neubaus der Bahnstrecke Nürnberg-Berlin.
dpa/Symbolbild: pa
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