11.11.2011, 16:22 Uhr
NÜRNBERG. Der Tourismus in Franken zieht an: Zwischen Januar und September legten die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent auf rund 15 Millionen zu.
Wie der Tourismusverband Franken am Freitag mitteilte, ging das Plus besonders auf Städtereisen zurück. Außerdem verzeichneten Urlaubsgebiete wie Altmühltal und Steigerwald teils kräftige Zuwächse, auch einige Kur- und Heilbäder konnten mehr Gäste begrüßen. Der fränkische Tourismus liege damit "deutlich über dem gesamtbayerischen Durchschnitt und ist damit auf klarem Erfolgskurs", kommentierte der Vorsitzende des Verbands, Innenminister Joachim Herrmann (CSU).
Bamberg und Nürnberg beliebt
Extrem stark profitierten vor allem Ansbach (plus 22 Prozent) und Bamberg von dem Zuwachs, obwohl Nürnberg mit gut 1,8 Millionen Übernachtungen ein Vielfaches an Gästen zählte. Unter den Urlaubsgebieten stach das Spessart-Mainland heraus, während die Übernachtungszahlen im Frankenwald im Prinzip stagnierten. Heftige Einbußen mussten einige der Heil- und Kurorte hinnehmen: Bad Alexandersbad und Bad Bocklet führen hier die Liste der Verlierer an, während Treuchtlingen ein Plus von gut 21 Prozent verzeichnete.
dpa/Foto: pa
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