09.11.2011, 17:27 Uhr
Von Eyke Swarovsky
BAYREUTH. Es war ein Segen für den Straßenbau, dass der Landtag zu Beginn des Jahres eine Aufstockung der Mittel für die Instandsetzung von Straßen beschlossen hatte. Dem kommenden Winter blickt Kurt Schnabel, Amtsleiter des staatlichen Bauamts Bayreuth, deshalb gelassen entgegen. Auch weil die Tausalzvorräte deutlich aufgestockt wurden.
„Das kann ich mit ruhigem Gewissen bejahen“, sagt Schnabel auf die Frage, ob die Straßen der Region fit für den Winter sind. Anders als im vergangenen Jahr sind alle großen Baustellen fertig, bevor die kalte Jahreszeit anbricht. Ein Grund dafür: „Zu Beginn des Jahres hat man im Landtag die Mittel für den Straßenbau aufgestockt. Das brachte uns in die komfortable Situation, im Vergleich zu anderen Jahren relativ viel Geld zur Verfügung zu haben. Und das haben wir in die Sanierung von Straßen gesteckt“, sagt Schnabel.
Strenger Winter verursacht mehr Kosten
Aber: Nicht jedes Schlagloch konnte repariert werden. „Es gibt allerdings keine Problemzonen, in denen die Straßen massiv beschädigt sind“, so der Amtsleiter. Trotz des verhältnismäßig guten Zustands der Straßen wünscht sich Schnabel einen milden Winter. „Jeder strenger Wintertag kostet die Bauverwaltung sehr viel Geld. Für das Salz, das Personal und die nötigen Gerätschaften. Je milder also der Winter verläuft, desto mehr Geld bleibt uns in den Kassen, das wir dann im kommenden Jahr wieder in den Straßenbau investieren können.“ Im Zuständigkeitsbereich des Bauamts Bayreuth, das sich vom südlichen Landkreis Bayreuth bis in den nördlichen Landkreis Hof erstreckt, verschlingt allein die Instandsetzung der Winterschäden nach Aussage Schnabels jährlich zwischen zwei und fünf Millionen Euro.
Wie es in diesem Jahr um das Streusalz steht, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Kuriers.
Foto: Lammel
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