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05.11.2011, 13:50 Uhr

 

Kein Urteil gegen Jackson-Arzt am ersten Beratungstag

LOS ANGELES. Die erste Beratungsrunde der Geschworenen im Prozess gegen Michael Jacksons Leibarzt ist am Freitag ohne ein Urteil zu Ende gegangen.

 

Nach einer knapp sechsstündigen Sitzung im Gericht von Los Angeles wurden die zwölf Geschworenen ins Wochenende entlassen. Am Montagmorgen (Ortszeit) sollen sie weiter nach einem Urteil suchen. Der 58-jährige Mediziner Conrad Murray ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Murray drohen bis zur vier Jahre Haft

Einige Prozessbeobachter hatten eine schnelle Entscheidung erwartet. "Ich fühle mich ganz zittrig, während ich auf das Urteil warte", twitterte Sängerin La Toya Jackson am Freitag. "Ich bete dafür, dass sie (die Juroren) das Richtige tun", schrieb die Schwester des Popstars in dem Kurznachrichtendienst.

Der knapp sechswöchige Prozess mit 49 Zeugen und Hunderten Beweisstücken war am Donnerstag zu Ende gegangen. Laut Anklage führte der Herzspezialist den Tod des 50 Jahre alten Sängers "grob fahrlässig" herbei, als er Jackson zum Einschlafen starke Mittel gab, ihn dann aber aus den Augen ließ. Nach Darstellung der Verteidigung griff der Popstar selbst zu der tödlichen Dosis, als sein Arzt nicht im Raum war. Im Falle eines Schuldspruchs drohen Murray bis zu vier Jahre Haft.

dpa/Foto: pa




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