18.10.2011, 16:57 Uhr
PARIS. Im Fall des in der Südsee vermissten deutschen Weltumseglers haben die Ermittler einen Kannibalenmord ausgeschlossen. "Das ist absurd", zitierte die Regionalzeitung "Le Nouvelles de Tahiti" am Dienstag den zuständigen Staatsanwalt José Thorel. Nichts stütze derzeit eine solche These.
Internationale Medien hatten spekuliert, dass der seit mehr als einer Woche vermisste Deutsche Opfer von einem oder mehreren Menschenfressern geworden sein könnte. Der Mann aus Schleswig-Holstein verschwand unter mysteriösen Umständen auf einer Insel im französischen Überseegebiet Polynesien. Es gilt wahrscheinlich, dass er ums Leben kam.
An einer Feuerstelle auf der Insel Nuku Hiva entdeckten Gendarmen kurz nach dem Verschwinden des Weltumseglers Knochen und Kleiderreste. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gibt es eindeutige Hinweise darauf, dass sie von dem Verschwundenen stammen. Vor allem die gefundenen Zahnelemente scheinen von dem Vermissten zu stammen, sagte Staatsanwalt Thorel.
dpa/Foto: dpa
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