Freitag 25.05.2012, 05:28 Uhr
E-Mail: Passwort:



14.10.2011, 16:23 Uhr

 

Fränkischer Wein in diesem Jahr etwas teurer

RANDERSACKER. Der neue fränkische Wein wird ein wenig teurer - Frost, Hagel und Gewitter haben den Winzern in diesem Jahr zu schaffen gemacht. Der Ertrag sei im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt wegen des Wetters um etwa 30 Prozent eingebrochen, sagte Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes, am Freitag in Randersacker (Landkreis Würzburg).

 

Diese Verluste würden auch die Verbraucher zu spüren bekommen. "Guter Wein kann durchaus 10 bis 15 Prozent teurer werden", sagte Steinmann. Bereits im vergangenen Jahr mussten die Winzer wegen des Wetters deutliche Einbußen hinnehmen.

Doch das Wetter hat den Winzern weniger geschadet als zunächst angenommen. Der neue Jahrgang sei zwar kleiner, dafür aber von einer guten Qualität. Der Frost im Mai hat nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Weinbau und Gartenbau vielen, aber nicht allen Weinbaubetrieben zugesetzt. "Die Bilanz muss deshalb sehr differenziert gezogen werden", sagte Hermann Kolesch, Leiter der Abteilung Weinbau. Während das Anbaugebiet im Steigerwald fast eine "Insel der Glückseligen" mit einer guten Traubenausreife sei, habe der Frost viele Weinreben bei Sommerach und Sulzfeld (Kreis Kitzingen) und Frickenhausen (Kreis Würzburg) zerstört. "Dort müssen nun ganze Rebstöcke nachgepflanzt werden."

Die extremen Witterungsverhältnisse machten sich auch bei der Beantragung von Fördermitteln bemerkbar. "Die Winzer haben in diesem Jahr mehr als 900 Anträge mit einem Antragsvolumen von etwa 2,2 Millionen Euro gestellt." Im vergangenen Jahr seien es etwa 400 Anträge mit einem Volumen von etwa 500.000 Euro gewesen. Das Landesamt verhängte bereits einen Antragsstopp. Das Geld für Um- und Ausbau der Weinberge kommt aus den Töpfen der Europäischen Union.

In Franken seien bereits etwa 95 Prozent der Ernte abgeschlossen. In Bayern bauen die Winzer auf fast 6.300 Hektar Wein an. Hauptanbaugebiet ist Franken mit 6.250 Hektar. Hier wachsen 80 Prozent Weiß- und 20 Prozent Rotweinsorten.

dpa/Symbolbild: pa





Artikel posten

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Favit Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: diigo Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Shortnews Bookmark bei: Google Bookmark bei: Facebook mit Twitter versenden




Kommentare

Dies ist eine Nachricht aus unserem Archiv.
Es können daher keine neuen Kommentare verfasst werden.


mehr zum Thema
zurück   weiter


KURIER-NEWSTICKER
KURIER-TV
SONDERTHEMEN

Ankommen in Bayreuth

Kurioses

Aus der Schatz-Truhe

Kurier-Eurotrainer

Leser fragen Forscher

BAYERISCHER RUNDFUNK
Rundschau News
BayernwetterVerkehr in Bayern

 

Facebook - Twitter - Mobil
Medienführerschein
1
KINO-NEWS

WEITERE ONLINEPORTALE

zum Seitenanfang
www.bayreuth.de | www.festspiele.de | www.bt24.de