03.10.2011, 13:12 Uhr
Von Laura Berger
OBERFRANKEN. Es gab viel Wirbel um das Oberfranken-Logo. Ein Jahr ist seither vergangen, der Dachmarkenprozess vorangeschritten. Der Kurier fragte bei Oberfranken Offensiv nach, wie die Marke bisher angenommen wird.
„Wir werden bald den 100. Nutzer begrüßen dürfen, das ist für einen Markenprozess im Zeitraum eines Jahres eine stattliche Summe“, sagte Staatssekretärin Melanie Huml, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv, dem Kurier. Sowohl Privatleute als auch Unternehmen hätten großes Interesse an der Imagekampagne. „Wir haben Anfragen von Leuten erhalten, die eine Oberfrankenfahne hissen wollen oder den Oberfrankenaufkleber auf ihr Auto kleben möchten“, so Huml.
Angewendet wird das Logo schon auf Geschäftspapieren, Umkartons, in Werbeanzeigen, auf Plakaten, Homepages, und auch auf verschiedenen Produkten. Manche Unternehmen nutzen sogar das Gesamtdesign der Marke für ihre Produktentwicklung. Ein Beispiel dafür ist das Oberfrankengeschirr der Porzellanfabrik Walküre. Viele Gäste der Industrie- und Handelskammer oder in Unternehmen trinken laut Huml schon heute ihren Espresso aus der Oberfrankentasse.
Vergleich mit Sylt
Auch Kommunen und Kammern würden Layoutprinzipien, die Farb- und Bildwelt, den Schriftzug oder den Slogan „Echt. Stark. Oberfranken!“ nutzen. „Das Logo, einmal auf das Auto geklebt, wird schnell zum Bekennersymbol“, glaubt die Staatssekretärin. Als Vergleich nennt sie den Autoaufkleber mit dem Sylt-Umriss: Dieser sei zwar ebenfalls markant, doch das Oberfranken-Logo sei „viel auffälliger und leuchtender“.
Grafik: red
Dies ist eine Nachricht aus unserem Archiv.
Es können daher keine neuen Kommentare verfasst werden.
| zurück | weiter |
| Uni-Studio besteht Test 24.05.2012 |