01.10.2011, 09:42 Uhr
HASSELT. An dem Tod von fünf Menschen beim belgischen Musikfestival "Pukkelpop" im August hat der Veranstalter laut Staatsanwaltschaft keine Schuld. Die vorläufigen Ermittlungen seien eingestellt worden, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Freitagabend unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Hasselt.
Demnach kamen die Ermittler zu dem Schluss, dass das heftige Unwetter überraschend über dem Gelände des beliebten Rockfestivals gewütet hatte. Dies sei nicht vorhersehbar gewesen, zitierte Belga. Dem Veranstalter könne daher kein Fehler nachgewiesen werden.
Fünf Belgier waren bei dem Unglück am 18. August ums Leben gekommen. Unter der Wucht von Regen und Sturm waren Zelte, Bühnen und tonnenschwere Metallträger über den Besuchern eingestürzt. Rund 150 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.
Der Unglücksort liegt nahe der belgischen Stadt Hasselt, nur etwa eine Autostunde von Aachen entfernt. Der Veranstalter des Rockfestivals war nach dem Unglück in die Kritik geraten.
dpa/Foto: dpa
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