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23.09.2011, 20:43 Uhr

 

Ministerpräsident Seehofer sagt beim Besuch des Klosters Speinshart die finanzielle Unterstützung des Freistaats zu

Von Udo Fürst

SPEINSHART. Für Pater Andreas Hamberger war der gestrige Freitag ein Glückstag. Bekam der für die wirtschaftlichen und finanziellen Belange der Prämonstratenser-Abtei zuständige Provisor doch aus erster Hand die Zusage, dass der Freistaat die aufwendige Sanierung des Klosters weiterhin finanziell unterstützt. Ministerpräsident Horst Seehofer höchstselbst versicherte bei seinem Besuch im Kloster, dass nach der Erlaubnis zum vorzeitigen Baubeginn des dritten Bauabschnitts auch die Zuschussfrage geklärt sei.

 

Mit den Prämonstratenser-Chorherren freuten sich vor allem Bürgermeister Albert Nickl und Georg Girisch, der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer der Internationalen Begegnungsstätte Kloster Speinshart e.V. Etwa 200 Ehrengäste – von früheren und aktuellen Abgeordneten über Vertreter von Behörden, Einrichtungen und Unternehmen bis hin zu allem, was Rang und Namen hat in der nördlichen Oberpfalz – empfingen Seehofer im Klosterhof bei perfekt weiß-blauem Himmel. „Es gibt auch schöne Tage im Leben eines Ministerpräsidenten“, sagte der und schickte die Erläuterung gleich hinterher: „Gestern beim Papst in Berlin und heute im Kloster in Speinshart...“

Mehr als 30 Millionen Euro

Zuvor hatte Prior Benedikt Schuster den hohen Gast durch die frisch restaurierte Klosterkirche und durch einen Teil des aus dem 12. Jahrhundert stammenden Klosters geführt. Seit 1996 laufen am altehrwürdigen Gemäuer umfassende Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten. Bis zur Fertigstellung werden schätzungsweise mehr als 30 Millionen Euro investiert worden sein, schilderte Girisch.

Bereits abgeschlossen ist der Bauabschnitt I (8,6 Millionen Euro), der die statische Grundsicherung, den Ostflügel, den Dachstuhl und Teile des Südflügels umfasste. Aktuell läuft der zweite Bauabschnitt. Kern dieser Maßnahme ist der Bau der Internationalen Begegnungsstätte im Westflügel der Abtei. Dieser Abschnitt mit etwa 5,7 Millionen Euro Kosten soll bis zum Frühjahr 2012 abgeschlossen sein. Anschließend steht der dritte Bauabschnitt auf dem Programm – der Südflügel sowie die Außenfassaden und -anlagen. Voraussichtliche Kosten für die vierjährige Bauzeit: 7,5 Millionen Euro.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenendausgabe des Kuriers.

Foto: Fürst




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