05.09.2011, 17:30 Uhr
Von Eric Waha
BAYREUTH. Die stufenweise Abschaffung der Glühbirnen – zuletzt wurde ja die Produktion der 60-Watt-Birne eingestellt – stellt auch die Bayreuther Schlösserverwaltung vor große Herausforderungen. Gerade in den Bereichen, in denen man freien Blick aufs Leuchtmittel hat, muss viel getestet werden.Schließlich muss die Birne diverse Voraussetzungen erfüllen.
„Wir hatten schon vor der Abschaffung der Glühbirne verschiedene Leuchtentypen im Test“, sagt Christine Maget, Leiterin der Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth und Eremitage,
auf Kurier-Anfrage. „Die Birnen, die wir einsetzen, dürfen nicht über 50 Lux haben, es kommt auf die Lichtfarbe an, den Einfallswinkel – und natürlich darauf, dass die
neue Birne auch leicht zu wechseln ist.“
Es habe in den Schlössern und Burgen, die von Bayreuth aus verwaltet werden, deshalb verschiedene Feldversuche gegeben. Probleme habe es hauptsächlich in den Bereichen gegeben, „in denen die Birnen optisch auffallen. Denn die Lampen müssen natürlich zum Umfeld passen. In den Nebenbereichen, die hauptsächlich vom Personal genutzt werden, setzen wir schon seit zwei Jahren Energiesparlampen ein und tragen so zur Verbesserung der Klimabilanz bei, darüber hinaus haben diese Lampen ja auch eine längere Lebensdauer“.
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