05.09.2011, 16:23 Uhr
Von Anne Bürmann
BAYREUTH. Angespannt aber nicht chaotisch: So sehen das Studentenwerk Oberfranken und die Stadt Bayreuth die aktuelle Wohnraumsituation. Dass es im Herbst zu einem Notstand kommen wird, daran glauben beide nicht. Generell gilt jedoch: Die Studenten müssen flexibler werden und auch im Landkreis nach Unterkünften suchen.
„Die Nachfrage nach Wohnheimplätzen ist mehr als sonst, aber es gibt keine Wohnungsnot“, sagt Josef Tost, Geschäftsführer des Studentwerks Oberfranken, auf
Kurier-Nachfrage. „Die Stadt ist zuversichtlich, dass auch die größere Zahl von Studenten des doppelten Abiturjahrgangs hier Unterkünfte finden wird“, sagt
Stadtsprecher Joachim Oppold.
Die einzige Voraussetzung: Die Studenten müssen flexibel sein. „Die Studenten sollten bereit sein, sich in Wohngemeinschaften zusammenzuschließen, das ganze Stadtgebiet und nicht nur ausgewählte Stadtteile in ihre Überlegungen einzuschließen oder eventuell auch Umlandgemeinden als Wohnort zu akzeptieren“, sagt Oppold. Studentenwerk-Geschäftsführer Tost ist der gleichen Meinung.
Das Studentenwerk und das städtische Wohnungsamt bietet laut Oppold momentan rund 70 freie Wohneinheiten an.
Info: Freie Wohnungen und Zimmer in Bayreuth und Umgebung findet man unter anderem im Internet unter www.nordbayerischer-kurier.de/anzeigen/anzeigen_suche_234.html oder unter www.swo.uni-bayreuth.de/wohnen/wohnen.htm.
Foto: Kolb
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