02.09.2011, 15:36 Uhr
Von Eric Waha
BAYREUTH. Dem Handwerk ist es ernst – weil die Lage ernst ist: Am Samstag gibt es erstmals einen bundesweiten Tag des Handwerks, im Oktober wird in vier oberfränkischen Städten eine Berufsmesse stattfinden, um Nachwuchs für den Beruf des Handwerkers zu begeistern. Denn die Chancen auf einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz sind so gut wie nie – auch, weil das Handwerk auf Fachkräftemangel zusteuert.
In erster Linie ist es ein Feilen am Image, das schon einmal besser war. Thomas Zimmer, Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken (HWK) sagt am Freitag in einem Pressegespräch,
dass gerade die vergangenen Monate, in denen sich das Handwerk als „Wirtschaftsmacht von nebenan“ ins Bewusstsein der Bürger zurückgepunktet habe, durchaus positiv verlaufen
sein: Durch die Kampagne, für die das Handwerk auch den Jugendstar Simon Gosejohann gewinnen konnte, habe man deutlich gewinnen können.
„2008 haben 36 Prozent der Bundesbürger mit Ja geantwortet, wenn sie gefragt wurden, ob sie in jüngster Zeit etwas vom Handwerk gehört hätten. 2011 antworteten 57 Prozent mit Ja. Wichtig ist die Steigerung bei den 14- bis 18-Jährigen von elf auf 40 Prozent – das ist unser Zielgruppe“, sagt Zimmer.
Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenendausgabe des Kuriers.
Foto: Harbach
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