30.08.2011, 14:13 Uhr
LEICHTATHLETIK. Beim Fränkische-Schweiz-Marathon in und um Forchheim am kommenden Sonntag werden wieder zahlreiche Spitzensportler an den Start gehen, darunter mit Tim Tscharnke erstmals ein Olympiateilnehmer. Insgesamt rund 1900 Teilnehmer werden auf der gesperrten Bundesstraße 470 unterwegs sein und bilden den Auftakt zur zwölften Auflage des autofreien Sonntages.
Statistisch gesehen bewegt sich der Marathonlauf auf dem Niveau des Vorjahres, teilt Organisationsleiter Toni Eckert mit, der bundesweite Trend, wonach die meisten Läufe mit zehnprozentigen
Einbußen bei den Starterzahlen rechnen müssen, traf hier nur zur Hälfte zu. „Der Trend geht bei den Läufern hin zu den kurzen und ultralangen Strecken.“
Bei den Skatern sieht er den Zenit als Trendsport schon überschritten, „was sich in ebenfalls rückläufigen Teilnehmerzahlen ausdrückt“. Trotzdem ist in diesem
Bereich das hochklassigere Feld am Start. Unter den 334 Startern (die Veranstalter rechnen noch mit bis zu 150 Nachmeldungen) wird neben Tim Tscharnke, ein „gelernter“
Skilangläufer als Skater (er gewann zusammen mit Axel Teichmann Silber im Teamsprint bei den Olympischen Spielen in Vancouver 2010), auch der ehemalige Jugendeuropameister Stefan Rumpus
dabei sein.
Außerdem haben sich angemeldet: Der Führende im Bayern-Inline-Cup, Paul Manstetten, und Etienne Ramali, deutscher Meister im 300-m-Sprint. Anwärter auf den Sieg sind weiterhin Patrick Knopf, Zweiter der süddeutschen Meisterschaft, und Hubert Kreutz, der kürzlich die Österreichischen Meisterschaften gewonnen hat. Bei den Speedskaterinnen ist Lokalmadatorin Katja Ulbrich (TS Bayreuth) am Start. Die sechsmalige Gewinnerin des Fränkische-Schweiz-Marathons sieht sich starker Konkurrenz gegenüber. Darunter Katharina Rumpus, Siegerin in der Gesamtwertung der deutschen Meisterschaften in Bayreuth, die derzeit den Bayern-Inline-Cup anführende Melanie Bayrhof und deren Hauptverfolgerin Irene Raab.
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