27.08.2011, 14:10 Uhr
ALTENBURG. In Deutschland sind nach Angaben von Naturschützern inzwischen rund 80 Wölfe heimisch.
Die elf nachgewiesenen Rudel lebten vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg, sagte Katharina Weinberg, Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wolf im Naturschutzbund Deutschland, am Samstag im thüringischen Altenburg. "Ostdeutschland ist wegen seiner Nähe zu Polen bisher das Haupteinwanderungsland für Wölfe, das kann sich aber ändern", sagte Weinberg. In Westpolen ist der Wolfsbestand in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen.
In Altenburg trafen sich am Samstag rund 60 Wolfsexperten aus mehreren Bundesländern. Die Fachleute rechnen damit, dass die unter Naturschutz stehenden Raubtiere in naher Zukunft auch aus Richtung Frankreich und dem Alpenraum nach Deutschland einwandern. Als "Wolfserwartungsland" gelten vor allem Regionen mit viel Wald und Wild, vor allem Rehwild. "Der Wolf braucht Nahrung und die findet er in ganz Deutschland, vielleicht nicht gerade im Ruhrgebiet", sagte Weinberg.
dpa/Foto: dpa
Dies ist eine Nachricht aus unserem Archiv.
Es können daher keine neuen Kommentare verfasst werden.
| zurück | weiter |
| Uni-Studio besteht Test 24.05.2012 |
![]() |
Fichtelberg: Kristallbad zerstört, Brandursache gesucht 14.05.2012 zum Video |
![]() |
Nach dem Großbrand im Kristallbad Fichtelberg 13.05.2012 zum Video |
![]() |
Prominenz beim 4. Bayreuther Ökonomiekongress 10.05.2012 zum Video |
![]() |
BBL-Beirat und Uni-Prof: Herbert Woratschek im Porträt 27.04.2012 zum Video |
![]() |
SpVgg Bayreuth blamiert sich gegen Neudrossenfeld 12.05.2012 zum Video |
Nach dem Brand des Kristallbades in Fichtelberg wurden schnell Stimmen laut, dass ein neues Bad gebaut werden soll. FInden Sie, dass Fichtelberg ein Schwimmbad braucht?