BAYREUTH. Die Verhandlungen mit Regisseur Frank Castorf über die "Ring"-Neuinszenierung 2013 in Bayreuth sind nach Worten von Festspielleiterin Katharina Wagner auf einem guten Weg.
Spekulationen über eine Absage Castorfs und eine Dreierlösung mit Hans Neuenfels, Stefan Herheim und ihr selbst seien "völliger Quatsch", sagte Wagner der Nachrichtenagentur dpa zum
Abschluss der 100. Richard-Wagner-Festspiele, die an diesem Sonntag mit der Oper "Tristan und Isolde" zu Ende gehen.
Noch nichts unterschrieben
Castorf, Intendant der Berliner Volksbühne, kenne den "Ring des Nibelungen" sehr gut, betonte die 33-Jährige Festspielchefin. Er sei Profi genug um zu wissen, was es bedeute, das
vierteilige Werk auf die Bühne zu stellen. Sie räumte aber ein, dass die Verträge mit Castorf und Bühnenbildner Aleksandar Denic noch nicht unterschrieben seien.
Es war spekuliert worden, dass in einer Dreierlösung Neuenfels "Rheingold" und "Walküre" übernehmen könnte, Herheim den "Siegfried" und Katharina Wagner die
"Götterdämmerung". "Ich würde nie die "Götterdämmerung" inszenieren wollen, schon eher die "Walküre"", sagte Wagner.
Die Bayreuther Festspiele brauchen nach der Absage von Filmemacher Wim Wenders dringend einen neuen Regisseur für die Neuinszenierung des vierteiligen Werks "Der Ring des Nibelungen", die 2013
zum 200. Geburtstag von Richard Wagner herauskommen soll.
dpa/Foto: pa
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