31.07.2011, 16:00 Uhr
BISCHOFSGRÜN. Bei der Rettung Verletzter kann es bei der Bergwacht sehr spektakulär zugehen: Dann, wenn es in unwegsames Gelände geht und deshalb bei der Rettung der Hubschrauber zum Einsatz kommen muss. Dieses Szenario wurde am Ochsenkopf im Zuge einer zweitägigen Rettungsübung trainiert.
Startpunkt der Übung war an der Talstation Nord der Seilschwebebahn. Dort erfolgte eine Einweisung, ehe es ins Gelände ging. Die Luftrettung im Zuge der Bergwachtausbildung lässt
sich zwar auch simulieren. In Bad Tölz wird deshalb eigens eine Rettungshalle unterhalten, wie einer der Übungsteilnehmer erklärt. Doch nur im Trockenen üben reicht nicht.
Deshalb trainieren die Luftretter der Bergwacht in regelmäßigen Abständen. Dieses Mal eben an zwei Tagen rund um den Ochsenkopf.
Damit wird stets auch die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bergwacht geübt, denn die eingesetzten Hubschrauber gehören zur Polizeihubschrauberstaffel in Roth. 20 Minuten Flugzeit
müssen im Ernstfall einkalkuliert werden. Doch diesmal wartete der Heli schon im Ochsenkopfgebiet und setzte zunächst die Kräfte an den Einsatzstellen aus, bevor dann Alarm
ausgelöst wurde. Die Aufgabe lautete dabei, Personen in unwegsamen Gebiet, wie in diesem Fall am Weißmainfelsen, am Goethefelsen oder in den Steinbrüchen am Ochsenkopf, zu
versorgen und dann über den Luftweg abzutransportieren.
Je 22 Bergwachtaktive aus Nord- und Ostbayern waren am Freitag und Samstag im Einsatz. Die Vorbereitung der Übung hatte Wolfgang Huberth übernommen, der kurzfristig auch noch den
Forstbetrieb Fichtelberg ins Boot nehmen musste. Was die Durchführung letztlich insgesamt verzögerte, da der Ablauf kurzfristig angepasst werden musste.
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