28.07.2011, 15:00 Uhr
BAYREUTH. Das Jugendparlament der Stadt protestiert gegen die jüngste Entscheidung des Hauptausschusses, im kommenden Schuljahr die 14. Klasse der Städtischen Wirtschaftsschule abzuschaffen.
Die freie Schulwahl sei ein hohes bildungspolitisches Gut, für die sich das Jugendparlament einsetze, heißt es in einem offenen Brief an die Stadträte. Bei einer Anmeldezahl von 86 Schülern für die zweistufige Wirtschaftsschule müssten 26 davon abgelehnt werden. Durch den Beschluss müssten darüber hinaus etwa 30 weitere Jugendliche abgelehnt werden.
Thema noch nicht vom Tisch
Diese Jugendlichen, die sich in der Städtischen Wirtschaftsschule einen Aufstieg in ihrer Bildungskarriere erhofft hätten, erlitten damit einen tiefen persönlichen Rückschlag. Sicherlich könnten auch nicht alle Eltern das Schulgeld von knapp 100 Euro pro Monat aufbringen, das für einen Besuch der Privaten Wirtschaftsschule anfalle. Das Jugendparlament pocht auf Chancengleichheit unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Der Ferienausschuss des Stadtrats wird sich am 17. August erneut mit dem Thema beschäftigen.
eng/Foto (Archiv): Lammel
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