28.07.2011, 16:21 Uhr
MÜNCHEN. Die Stadt München hat sich bei ehemaligen Heimkindern entschuldigt, die im Zeitraum von 1950 bis 1975 in städtischen Kinderheimen misshandelt oder sexuell missbraucht wurden.
Sie sicherte den Opfern, die "Leid und Unrecht erfahren" hätten, auch Unterstützung zu. Der Stadtrat veröffentlichte dazu am Donnerstag eine offizielle Erklärung. Das Jugendamt der Stadt hatte im Zuge der bundesweiten Debatte zum Thema Missbrauch auch Münchner Fälle vergangener Jahrzehnte in Kinderheimen aufgearbeitet. Ergebnis: Mindestens 20 Kinder sind in den drei städtischen Erziehungsheimen zwischen 1950 und 1975 verprügelt oder sexuell missbraucht worden.
Die Stadt München sicherte zu, in den Entschädigungsfonds für ehemalige Heimkinder einzahlen zu wollen, sobald er gegründet wird.
dpa/Symbolbild: pa
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