26.07.2011, 08:00 Uhr
Von Lisa Faber
BAYREUTH. Voraussichtlich ab diesem Wintersemester prüft die Uni Bayreuth, ob und inwieweit die Promotionsordnungen geändert werden.
Um wissenschaftliches Fehlverhalten wie im Fall Guttenberg in Zukunft besser erkennen zu können, schlägt die Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ Änderungen in den Promotionsordnungen aller Fakultäten vor. Voraussichtlich im kommenden Semester bespricht und modifiziert die Hochschulleitung die Vorschläge der Kommission, teilte Universitätspräsident Rüdiger Bormann auf Kurier-Nachfrage mit. „Wir werden dann die Vorschläge mit den Fakultäten besprechen“, sagte Bormann.
Frühe Einführung
Um die Promotionsverfahren in allen Fakultäten zu verbessern, schlägt die Kommission unter anderem vor, alle Studenten zu Beginn ihres Studiums zum Besuch einer Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten zu verpflichten. So sollen die Studenten möglichst früh damit vertraut gemacht werden.
Laut der Kommission sollte auch die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung durch den Doktoranden zur Pflicht werden, um die Verantwortung des Promovierenden für die Einhaltung einer korrekten wissenschaftlichen Praxis zu unterstreichen.
Foto: dpa
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