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20.07.2011, 12:18 Uhr

 

Regionalligist Team Icehouse mit bestem Saisonergebnis

TRIATHLON. Erfolgreich schnitten die Bayreuther Mannschaften von Team Icehouse und des SV Bayreuth beim Wettbewerb über die Sprint- und Kurzdistanz in Ingolstadt ab.

 

Zudem fanden auch die Ligawettkämpfe der Regionalligen der Damen und Herren, der Herren-Bayernliga sowie die bayerische Meisterschaften über die olympische Distanz statt. Um 10 Uhr fiel der Startschuss für die Wettkämpfe der beiden Bayreuther Mannschaften. Zuerst wurde im Ingolstädter Baggersee im Naherholungsgebiet ein Viereckskurs über exakt vermessene 1500 m geschwommen. Nach dem Wechsel aufs Rad wurden 40 km auf welligen und selektiven Anstiegen zurückgelegt. Zurück am Baggersee ging es dann einmal um den See mit Einbindung einer Wendepunktstrecke an der Donau, damit die Laufrunde genau 10 km betrug.

Auftrag für das in diesem Jahr von vielen Ausfällen gebeuteltem Team Icehouse war es, ein weiteren Schritt Richtung Regionalliga-Ligaerhalt zu machen und den leichten Aufwärtstrend in der Gesamtwertung fortzusetzen. Im Baggersee konnte sich erwartungsgemäß Luca Scardovi mit der zweitbesten Schwimmzeit in 19:21 Minuten in Szene setzen, ein Vorsprung, den er noch im Verlaufe des Rennens brauchen würde. Stefan Förch verließ fast zeitgleich mit Benjamin Lenk, aber schon drei Minuten zurück, das Wasser, um sich auf die Verfolgung der beiden Spitzengruppen zu machen. Auf den 40 relativ flachen Kilometern konnten vor allem Markus König (der Neuzugang aus dem Landesliga-Team) und Lenk Akzente mit einem Schnitt von über 42 km/h in ihren Radgruppen setzen. 

Vorsprung auf Abstiegsplatz

Dank des guten Wetters, das noch den ganzen Wettkampf hielt, war die gesamte Strecke gefahrlos zu absolvieren. Da der Vorsprung von Scardovi beim Rad fahren mehr als aufgebraucht war, lief er dafür mit dem schnellsten Laufsplit des Teams noch auf Platz 33, fast zeitgleich mit Förch vor. Lenk überstand trotz zweiwöchiger Waden-Verletzungspause zumindest die 10 km. König fehlte noch etwas die Spritzigkeit beim Laufen, was sicher auf die Vorbereitung für den Ironman Regensburg zurückzuführen ist. Alexander Happach haderte mit seiner Leistung, er war aber auch einige Wochen durch Krankheit außer Gefecht gesetzt. Insgesamt erzielte Team Icehouse mit Rang sieben das beste Saisonergebnis. Allerdings rutschten die Bayreuther einen Platz zurück auf Gesamtplatz zehn, aber immerhin mit sieben Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz elf. Damit schuf man beste Voraussetzungen, um im abschließenden Sprintwettkampf in Schongau den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen.

Foto: stm (Archiv)




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