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14.07.2011

 

GdF unterstützt Festspiele jährlich mit Millionenbeträgen

Von Gert-Dieter Meier

BAYREUTH. Nein, der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth fehlt es nicht an Selbstvertrauen. Halb lächelnd, halb ernst eröffnete Georg Freiherr von Waldenfels, der Vorstandsvorsitzende der ältesten deutschen Mäzenatenvereinigung aus dem Jahre 1951, gestern eine Pressekonferenz mit einem forschen Spruch: „Sensationen gibt es heute nicht zu vermelden – die GdF ist eine Sensation für sich.

 

Georg Feiherr von Waldenfels (rechts), Vorsitzender des Vorstands der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth, und Vorstandsmitglied Wolfgang Wagner sehen die Bayreuth-Mäzene auf dem richtigen Weg. Foto: Meier

In der Tat dürfen sich die weltweit 5150 Mitglieder auf die Fahnen schreiben, dass es die Festspiele in der heutigen Form ohne die jährlichen Millionenzuwendungen der geldstarken Wagnerfans nicht gäbe. Einzigartig: Die Freunde sind nicht nur – wie Bund, Land und Stadt – Gesellschafter der Festspiele GmbH, sie unterstützen zudem die Festspielleitung mit Millionenbeträgen – in diesem Jahr mit bis zu drei Millionen Euro.

Realisierungswettbewerb

Vor allem ein Projekt wird die Wagnerfreunde in den kommenden Jahren alles abverlangen: die Sanierung des Festspielhauses. Waldenfels bezifferte den Finanzbedarf alleine für diese Baustelle während der kommenden fünf Jahre auf rund 20 Millionen Euro. In einem Punkt freilich bleibt Waldenfels hart: „Die Freunde werden das nicht alleine bezahlen – da sind auch Bund und Land gefordert.“

Ebenso kategorisch äußerte sich Waldenfels zur Frage, ob die Freunde gegebenenfalls die Kosten für einen Ideen- und Realisierungswettbewerb für den Gesamtbereich Festspielhügel tragen würden. Nein, sagte Waldenfels, die 400.000 bis 500.000 Euro, die ein solcher Wettbewerb kosten dürfte, „sprengen unsere Möglichkeiten“.

"Gut angelegtes Geld"

Dass der Bundesrechnungshof die Kartenverteilung bei den Festspielen kritisch unter die Lupe nimmt, kann Waldenfels zwar verstehen, nicht aber die Kritik daran, dass die Freunde pro Spielzeit bis zu 14.000 Tickets für ihre Mitglieder erhalten. Das sei nämlich eindeutig auch vom Verwaltungsrat der Festspiele abgesegnet worden. Zudem handele es sich nicht, wie mitunter kolportiert, um Freikarten, vielmehr werde jede einzelne Karte bezahlt.


Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Printausgabe des Kuriers.

Foto: Rüger




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