06.07.2011, 08:22 Uhr
Von Christoph Köll
PEGNITZ. Am kommenden Wochenende steigt zum 18. Mal das Waldstock-Festival. Präsentiert vom Kurier, lädt das Umsonst-und-draußen-Festival mit dem bisher größten Aufgebot an Bands am 8. und 9. Juli nach Pegnitz ein.
Am Freitagabend beginnt ab 20 Uhr das Waldstock-Präludium. Die Festwiese am Schlossberg in Pegnitz wird, erleuchtet von einigen Lagerfeuern, zum Schauplatz einer Jamsession. Während die Hauptbühne dunkel bleibt, musizieren an den Feuern die Liedermacher Siggi Stern aus Hildesheim und der junge Capote aus Bayreuth. Auch Interference.Here alias Lena Dobler, Kulturpreisträgerin der Stadt Nürnberg, und die Passauer Reggae-Soul-Liedermacherin Karin Rabhansl jammen am Feuer. Zusätzlich begeistern die Jongleure von Esh Haleyla mit einer Feuerperformance.
Samstag, 13 Uhr!
Am nächsten Tag eröffnen um 13 Uhr die Lokalmatadoren von Crap Suzette die große Bühne. Señores Cabrones aus Bamberg bieten dem Publikum spanischen Punkrock und die Deggendorfer Missent To Denmark begeistern mit smoothem Indiepop.
Am frühen Abend spielen die selbst ernannten Ghostrocker aus Nürnberg, Mio Myo. Wenn das Bamberger Kellerkommando auf der Bühne steht, treffen fränkische Volksmusik und russischer Rap aufeinander.
Die vier waschechten Berliner Chuckamuck wurden in vielen Musikzeitschriften aufs Höchste gepriesen. Die Sixties-Beatpunker traten bisher schon bei dem Indiefestival Immergut und dem Megafestival Roskilde in Dänemark auf, nun sind sie auch auf dem Waldstock dabei.
Auf Roskilde haben die Dänen The Good, The Bad auch schon gespielt. Jetzt werden die Flamenco-Surf-Rocker exklusiv für Waldstock eingeflogen.
Kakkmaddafakka
Die Norweger Kakkmaddafakka aus Bergen haben nicht nur den wohl ungewöhnlichsten Namen des Waldstocks, sondern sorgen auch stets für extravagante Liveauftritte.
Als Abschluss-Act des 18. Waldstocks werden Bulldog aus Berlin dem Publikum feinsten Cyberpunk und Dubstep präsentieren.
Der Vorsitzende des Vereins zu Förderung der Jugendkultur, Benedikt Meier, freut sich auf das „stimmigste Line-up, das das Festival je hatte“. Der Organisator der Veranstaltung preist das Aufgebot an Musikern als „harmonischen Cocktail, der den Gästen das ganze Wochenende lang einheizen kann“. Zudem lobt Meier die Unterstützung der Stadt Pegnitz fürs Fest.
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