05.07.2011
Von Gunter Becker
BAYREUTH. Leuchtet über der Schokoladenfabrik ein Hoffnungsschimmer? Peter Weintritt, Vorsitzender des Vereins Schoko, der mit dem Verein Kulturkraft für den Ausbau der Schoko zu einem Freizeit- und Jugendkulturzentrum kämpft, ist optimistisch, seit er Kenntnis bekam, dass die Schoko einen Haltepunkt auf der mobilen Bürgerversammlung darstellt.
Man war mit großem Elan gestartet, doch nach eineinhalb Jahren war der Traum vom Freizeit- und Jugendkulturzentrum, kurz Schoko, ausgeträumt. Weil sich der Verein Kulturkraft und die Verantwortlichen der Stadt Bayreuth nicht auf einen Mietvertrag einigen konnten, liegt das Projekt Schoko nun schon seit sechs Monaten auf Eis, nachdem zwei Jahre lang diskutiert, aber auch immer wieder lange Zeit geschwiegen wurde.
Bayreuth braucht zweites Standbein
„Bayreuth benötigt unbedingt neben dem Glashaus auf dem Unigelände ein zweites Standbein“, fordert Vorsitzender Weintritt. Das Konzept für den Um- und Ausbau der ehemaligen Schokoladenfabrik sei nach mehrmaliger Überarbeitung ausgereift und durchdacht gewesen. Eine Skateranlage einerseits und ein Veranstaltungsraum andererseits hätten die Bedürfnisse und Wünsche der vielen Interessenten aus der Jugend-, Musik- und Künstlerszene der Stadt erfüllt, sagt Weintritt.
Mehrere Klauseln im Untermietvertrag hätten die Verantwortlichen der Vereine Kulturkraft und Schoko jedoch davon abgehalten, diesen zu unterschreiben. Doch statt sich bei weiteren Gesprächen anzunähern, seien die Verhandlungen abgebrochen worden.
Weintritt, habe den Eindruck gewonnen, dass vonseiten der Stadt eine Fortsetzung des Projektes Schoko nicht gewollt sei. Dabei sei ein solches Kulturprojekt ein wichtiger Bestandteil im Freizeitangebotskatalog der Stadt. Das wollen die Projektbefürworter am Mittwochabend den Radlern eindrücklich vermitteln.
Foto: Lammel
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