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17.06.2011, 19:19 Uhr

 

Ein Lob der grünen Lunge: Reisergarten erhält Auszeichnung vom Landesverband Gartenbau

TREBGAST. Beim Wettbewerb „Grüne Begegnungs- und Erlebnis(t)räume“ des Landesverbands Gartenbau hat Trebgast die Nase vorn. Im Landkreis Kulmbach kam es mit seinem Reisergarten auf den ersten Platz.

 

Der Reisegarten gefällt: Die Kommission des Kreisverbands Gartenbau mit ihrem Geschäftsführer, Kreisfachberater Friedheim Haun (Zweiter von links), am "Weinberg" der Kindergruppe "Rebläuse". Foto: Hübner

Der Gartenbauverein Trebgast hat sich höchst erfolgreich an dem Wettbewerb beteiligt, den der Landesverband Gartenbau ausgeschrieben hat. Ziel ist es, das Bewusstsein für den Wert naturnaher Anlagen zu schärfen, die von Bürgern für die Bürger geschaffen wurden, um dort gemeinsame Aktionen und Erlebnisse zu ermöglichen, in die möglichst alle Generationen mit einbezogen werden.

Verdienter Sieg

Begegnungen mit Tieren und Pflanzen sollen sie ermöglichen und dazu beitragen, dass Kinder die heimische Flora kennenlernen. Die Wettbewerbskommission aus Vorstandsmitgliedern des Kreisverbands Gartenbau unter Leitung von Kreisfachberater Friedhelm Haun hatte am Donnerstag den „Reisergarten“ in Trebgast besucht und fand ihn nun des Sieges würdig.

Ehrenvorsitzender Friedrich Müller sprach über die Historie des vor 17 Jahren entstandenen naturnahen Gartens, der die Heimat des Gartenbauvereins ist. Er berichtete vom intensiven Vereinsleben, vom gemeinsamen Arbeiten im Garten und gemütlichen Runden im Gartenhaus, vom „Tag der offenen Gartentür“, von Schnittkursen und mehr.

Vorsitzender Herwig Neumann führte durch das 5432 Quadratmeter große Gelände und erklärte besonders den Erlebnisraum der Kindergruppe „Die Rebläuse“, die sich im eigenen Baumhaus wohlfühlen und in einem Schaukasten Bienen beobachten können. Nebenan haben die Eltern ein Insektenhotel gebaut.

Vielfältige Nutzung

„Wir müssen ja berücksichtigen, dass die Vereine alles in ehrenamtlicher Arbeit geschaffen haben“, erkannte Haun bei der Begehung respektvoll an und zeigte sich sichtlich beeindruckt. „Das Besondere am Reisergarten ist die vielfältige Nutzung, die Begegnung mehrerer Generationen beim Arbeiten in und mit der Natur, in der die Leute aus dem Ort auch zu geselligen Zwecken zusammenkommen. Eine grüne Oase, ein Begegnungszentrum der besonderen Art, wie es sicherlich nicht so schnell woanders gefunden werden kann.“

Der Preis für die „Naturoase in zentrumsnaher Lage“ wird auf dem Landesverbandstag am 24. September in Dettelbach von Umweltminister Markus Söder verliehen.

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