28.05.2011, 14:54 Uhr
REGENSBURG. Mit einer "Langen Nacht des Welterbes" feiert die Stadt Regensburg am Samstag ihre Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe vor fünf Jahren. Gleichzeitig wird ein neu eingerichtetes Besucherzentrum für Welterbe-Touristen eröffnet.
Das Welterbe-Besucherzentrum im historischen Salzstadel am Donauufer hat nach Angaben der Stadt mehr als zwei Millionen Euro gekostet und wurde unter anderem mit Bundes- und EU-Mitteln bezuschusst. Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger wertete diese Förderung im Vorfeld als "Anerkennung des vorbildlichen Umgangs der Stadt Regensburg mit dem Thema Welterbe".
365 Tage freier Eintritt
Das Zentrum soll künftig an 365 Tagen im Jahr bei freiem Eintritt geöffnet sein. Den Besuchern sollen in einer interaktiven Ausstellung die Geschichte Regensburgs vom Römerlager bis zur modernen Stadt und die Gründe für die Erhebung zum Welterbe nahegebracht werden. Zu den spektakulärsten Exponaten, die hier gezeigt werden, gehört eine mehr als zwei Meter hohe, gotische "Fiale", also ein Ziertürmchen, vom Regensburger Dom.
Während der "Langen Nacht", die um 19.30 Uhr beginnt, sind 24 Museen in der ganzen Stadt bis Mitternacht zugänglich, wie die Stadtverwaltung mitteilte. An diesem Tag dürfen erstmals auch alle Geschäfte in der Altstadt und im Stadtteil Stadtamhof bis 24 Uhr geöffnet bleiben.
dapd/Foto: dpa
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