26.05.2011, 11:06 Uhr
BAYREUTH. Mit Volldampf raus aus der Krise: Die Stadt Bayreuth schließt das Haushaltsjahr 2010 deutlich besser ab als ursprünglich erwartet.
Finanzreferent Michael Rubenbauer informierte den Stadtrat am Mittwoch, dass die Kommune rund 14,6 Millionen Euro mehr Steuereinnahmen verbuchen konnte als im Haushaltsansatz 2010 geplant.
Ausgaberest: 15,43 Millionen Euro
Nach der nun vorliegenden Jahresrechnung hat der Etat 2010 ein Volumen von 227,56 Millionen Euro (Ansatz: 212,19). Weil zudem die Personal- und die Sachausgaben sanken, kann die Stadt nun rund 20,8 Millionen Euro vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt überführen. Insgesamt überträgt die Stadt nun Haushaltsausgabereste in Höhe von rund 15,43 Millionen Euro ins Haushaltsjahr 2011.
Oberbürgermeister Michael Hohl bezeichnete es als „sehr, sehr erfreulich“, dass sich die Stadt so schnell von der Finanzkrise erholt habe. Wermutstropfen: Der Schuldenstand am 31. Dezember 2010 lag bei 124,3 Millionen Euro.
gdm/Foto: Gulda
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