25.05.2011, 16:19 Uhr
Von Elmar Schatz
BAYREUTH. Die Bundespolizei muss sparen, für Einsatzfahren ist aber genug Sprit vorhanden, wie der Bayreuther Pressesprecher Veit Diettrich hervorhebt. „Unsere Tankstelle ist voll.“
Die Saarbrücker Zeitung hatte am Mittwoch gemeldet, dass die 40.000 Beamte der Bundespolizei ab sofort Benzin und Diesel sparen müssten. Grund dafür seien neben steigenden Spritpreisen vom Bundeinnenministerium verordnete Sparmaßnahmen in zweistelliger Millionenhöhe. Der Treibstoff für die Dienstwagen sei bereits kontingentiert worden.
Andere Kriterien in Bayreuth
Für den Bayreuther Standort gälten ohnehin andere Kriterien, „weil wir für besondere Einsatzfahrten herangezogen werden“, erklärt Diettrich. Die Bayreuther Hundertschaften sind bundesweit unterwegs und bei Castor-Transporten, Fußballspielen und Demonstrationen im Dienst.
Die Bundespolizei habe schon immer geprüft, wo Einsparungen möglich seien. Jetzt aber werde noch strenger auf die Kosten geschaut. Es gehe um Haushaltskonsolidierung. Die Personalkosten seien bei der Bundespolizei der größte Haushaltsposten. Hier könne nicht gespart werden. So stünden andere Bereiche – wie der Treibstoffbereich – auf dem Prüfstand. Zum Beispiel würden statt Kleinbussen größere Omnibusse mit 40 Sitzplätzen eingesetzt.
Foto: dpa
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