12.05.2011, 12:21 Uhr
Von Alexander Gradl
BAYREUTH. Sie hängen schon fast in der ganzen Stadt, die Plakate für das Uniopenair (UOA). Wir haben uns mit Josef Janáč unterhalten. Der 22-jährige Mediengestalter ist bereits im vergangenen Jahr für die grafische Gestaltung der Plakate, Flyer und Einlassbändchen verantwortlich gewesen. Auch das diesjährige Design stammt aus seiner Feder.
Frage: Wie geht man an die Aufgabe heran, für die Außenwirkung des Uniopenairs zuständig zu sein.
Josef Janáč: Mir hilft zunächst einmal, dass ich die Atmosphäre des Festivals und die Verantwortlichen dahinter persönlich gut kenne. Zudem ist Musik
auch in meiner Freizeit eines meiner Steckenpferde. So treffe ich schon einmal intuitiv den Zeitgeist. Auf der anderen Seite gehört natürlich auch Recherche dazu: Wie sehen die anderen
diesmal aus, wie könnten wir uns abheben, gleichzeitig aber deren Nerv treffen. Zumindest den der Guten.
Frage: Was ist das Besondere an der UOA-Präsentation 2011?
Janáč: In diesem Jahr ist der Schriftzug UOA sehr präsent. War auf dem letzten Plakat die Eule das tragende Element, ist diesmal die Schrift groß. Es fasst
ein typografisches Design, dass durch diverse Illustrationen ergänzt wird. Hier kommen diverse Personen aus meinem Freundeskreis ins Spiel, an denen diese Elemente angelegt sind.
Frage: Welche Aufgabe hat die Eule, von der du sprichst
Janáč: Das UOA ist von Studenten organisiert. Die Eule kombiniert deren Lebensstil. Zum einen sind Studenten nachtaktiv, egal ob sie jetzt feiern oder lernen. Zum
anderen gelten sie als weise. Auch das lässt sich auf Studenten übertragen.
Frage: Selbst eine Nachteule?
Janáč: Schon. Feiern: Auf jeden Fall! Und auch Ideen entstehen bei mir oft nachts, wenn Ruhe einkehrt.
Frage: Gibt es beim Design eines Plakates ein absolutes No-go?
Janáč: Früher hat man in Bayreuth oft Plakate hängen sehen, die einfach aus einem aus dem Internet gezogenen Foto bestanden, das dann ohne Rücksicht auf
Verpixelung groß gezogen wurde. Schrecklich! Das ist zum Glück weniger geworden.
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