28.04.2011, 11:40 Uhr
WARSCHAU. Polen will beim geplanten Einstieg in die Atomenergie Rücksicht auf seinen westlichen Nachbarn Deutschland nehmen. Er habe versprochen, alle Atompläne samt der Standortfrage mit der deutschen Seite "über das Übliche hinaus" zu besprechen, sagte der polnische Umweltminister Andrzej Kraszewski am Donnerstag in Warschau.
Damit solle die volle Transparenz des Prozesses gewährleistet werden, erläuterte Kraszewski nach einem Treffen des Deutsch-Polnischen Umweltrates, das er zusammen mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) leitete.
Röttgen sagte, jedes Land müsse seine Entscheidungen treffen. Er verwies aber auf die Bedeutung der Sicherheit. "Sicherheit ist auch ein europäisches Thema", sagte Röttgen vor der Presse.
Erster Strom ab 2020
Polen will 2016 mit dem Bau des ersten Atomkraftwerkes beginnen. Als möglicher Standort gilt Zarnowiec nordwestlich von Danzig. Der erste Atomstrom soll 2020 fließen. Bis 2030 sind insgesamt zwei Akw mit einer Gesamtleistung von 6000 Megawatt geplant.
dpa/Symbolbild: dpa
Dies ist eine Nachricht aus unserem Archiv.
Es können daher keine neuen Kommentare verfasst werden.
| zurück | weiter |
| Uni-Studio besteht Test 24.05.2012 |
![]() |
Fichtelberg: Kristallbad zerstört, Brandursache gesucht 14.05.2012 zum Video |
![]() |
Nach dem Großbrand im Kristallbad Fichtelberg 13.05.2012 zum Video |
![]() |
Adieu Michael Hohl 25.04.2012 zum Video |
![]() |
Prominenz beim 4. Bayreuther Ökonomiekongress 10.05.2012 zum Video |
![]() |
BBL-Beirat und Uni-Prof: Herbert Woratschek im Porträt 27.04.2012 zum Video |
Nach dem Brand des Kristallbades in Fichtelberg wurden schnell Stimmen laut, dass ein neues Bad gebaut werden soll. FInden Sie, dass Fichtelberg ein Schwimmbad braucht?