10.04.2011, 17:31 Uhr
Von Dieter Jenß
HUMMELTAL. „Die Verbandsversammlung ist ein Spiegelbild der 2010 erbrachten Leistungen der Feuerwehren des Landkreises Bayreuth“. Dies betonte Landrat Hermann Hübner beim jährlichen Treff des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) Bayreuth am Freitagabend in der Schulturnhalle in Hummeltal.
Dem Kreisfeuerwehrverband sind mittlerweile 183 Feuerwehren angeschlossenen, denen genau 14.962 Mitglieder angehören, mehr als 90 Prozent der Feuerwehrdienstleistenden im Landkreis Bayreuth. In den 17 Jahren seines Bestehens hätte sich der Kreisverband „ganz schön gemausert hat“, sagte Hübner.
Engagiertes Team
In der voll besetzten Schulturnhalle begrüßte Verbandsvorsitzenden, Kreisbrandrat Hermann Schreck, die Wehren Leups und Zips als Neumitglieder. Unten den vielen Gästen waren die gesamte Feuerwehrführung des Landkreises, Bürgermeister oder ihre Stellvertreter, Mitglieder des Kreistages, Vertreter der Polizei, des Technischen Hilfswerksund der Bayerischen Roten Kreuzes, die Führungsspitze der Stadtfeuerwehr Bayreuth und Ehrenkreisbrandrat Ludwig Lauterbach. Anwesend auch der oberste Vertreter des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, Vorsitzender Alfons Weinzierl aus Dingoldfing.
In seinem umfangreichen Rechenschaftsbericht ging Hermann Schreck auf eine Vielzahl aktueller Ereignisse ein. Die Palette reichte von der erfolgreichen Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen durch ein engagiertes Team mit der Folge, „dass Eltern vielfach von ihren Kindern das richtige Verhalten im Brandfall lernen“ über Großveranstaltungen, wie den Kreisfeuerwehrtag in Zochenreuth (vom 23. bis 24. Juli 2011 findet der Kreisfeuerwehrtag in Bischofsgrün statt) und den Bezirksfeuerwehrtag in Waischenfeld, den Schreck als eine „Veranstaltung der Extraklasse“ bezeichnete, bis hin zu Informationen über die Aktivitäten der elf Fachbereiche des KFV.
330.000 Aktive in Bayern
Der Landesfeuerwehrverband sehe sich, so dessen Vorsitzender Alfons Weinzierl, nicht nur als Verband für Feuerwehren, sondern auch für Kommunen und Landkreise, da diese Verantwortung für das Feuerwehrwesen übernähmen. Der „ältesten Bürgerinitiative Feuerwehr“, die zum Schutz für den Nächsten und für die Gemeinschaft eintrete, gehören in Bayern 330.000 Aktive an. Zudem werden 50.000 Jugendliche ausgebildet. Alle zweieinhalb Minuten wird eine Feuerwehr alarmiert. Durchschnittlich 200.000 Einsätze im Jahr stehen zu Buche. Weinzierl: „Wir brauchen die örtlichen Wehren ebenso wie Haupt- und Stützpunktwehren.“
Foto: Ritter
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