01.04.2011, 13:53 Uhr
Von Eberhard Spaeth
HANDBALL. Diese Nachricht passt gar nicht ins zehnjährige Jubiläum von HaSpo Bayreuth: Die BTS hat den Kooperationsvertrag mit dem BSV 98 gekündigt, mit dem die beiden Stammvereine die Voraussetzung für die Gründung des Handballsportvereins im Jahr 2001 gelegt haben.
Begründet wird der Schritt im Kündigungsschreiben formell mit einer von HaSpo beschlossenen Satzungsänderung, nach der „eine saubere Regelung der finanziellen Verpflichtung . . . nicht mehr gegeben“ sei. BTS-Vorsitzender Richard Tscheuschner bekennt allerdings, dass man dieses Detail nur zum Anlass genommen habe: „Schon seit Jahren gibt es bei unserem Rechtsbeistand Bedenken, dass nicht alle Regelungen im Gründungsvertrag ganz astrein sind. Wenn man sich irgendwann mal in einem Streitfall auf rechtliche Positionen zurückziehen müsste, sei manches nicht ganz eindeutig. Außerdem haben sich viele Verhältnisse inzwischen auch verändert.“
Keine Angst um Existenz
Das stellt HaSpo-Vorsitzender Andreas Berghammer auch gar nicht grundsätzlich in Abrede: „Der Gründungsvertrag wurde in einem Geist der Gemeinsamkeit ausgearbeitet. Da hat man an
diesen oder jenen möglichen Streitfall wohl gar nicht gedacht.“ Die Befürchtung, dass mit der BTS-Kündigung die Existenz des Handballvereins infrage gestellt sein
könnte, ist nach Berghammers Einschätzung aber unbegründet: „Ehrlich gesagt: Im ersten Moment habe ich das auch gedacht. Inzwischen steht aber fest, dass es definitiv nicht
der Fall ist.“
Foto: Kolb
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