20.03.2011, 13:23 Uhr
Von Elmar Schatz
THURNAU. Eine Auszeit nimmt sich Karl-Theodor zu Guttenberg jetzt nach seinem Rücktritt als Verteidigungsminister und von allen anderen Ämtern. Ob er in die Politik zurückkehren werde sei völlig offen, habe der 39-Jährige bei der Sitzung des oberfränkischen CSU-Bezirksvorstands am Samstagmorgen in Thurnau gesagt, so der stellvertretende Bezirksvorsitzende, Finanz-Staatssekretär Hartmut Koschyk zum Kurier.
Koschyk sprach von einer „sehr bewegenden Veranstaltung“ in Thurnau. Guttenberg, der nach den
Plagiatsvorwürfen alle Ämter aufgegeben hat, habe noch einmal deutlich gemacht, was ihn zu dem Schritt veranlasst habe. Er brauche erst einmal Zeit für sich und seine Familie.
Guttenberg habe gebeten, nicht zu insistieren.
Guttenberg hatte keine Kraft mehr
Er habe gesagt, ob, wann und wie er in die Politik zurückkehre, sei derzeit völlig offen. Er habe wiederholt, was er am Schluss seiner Rücktrittserklärung im Verteidigungsministerium gesagt hat: Er habe die Kraft nicht mehr gehabt und gemerkt, dass alles seine Gesundheit sehr stark angegriffen habe. Er habe auch seine Familie schützen wollen.
Zu seinen beruflichen Plänen habe Guttenberg nichts mitgeteilt. Das sei noch völlig offen. Betont habe er, dass er Oberfranken und der CSU weiter eng verbunden bleibe. Guttenberg habe hervorgehoben, dass für ihn die Unterstützung aus Oberfranken und der CSU in allen schwierigen Phasen ein besonderer Kraftquell gewesen sei. Er habe sich bis zu seinem Rücktritt aus Oberfranken und der CSU voll unterstützt gefühlt.
Keine Alternative
Glaubt Koschyk, dass es der CSU gelingen wird, ohne Guttenberg erfolgreich zu sein? „Wir müssen es“, antwortet der Staatssekretär. „Wir haben keine Alternative. Wenn
wir zusammenhalten und denjenigen Kraft vermitteln, die vorne stehen, dann kann es auch gelingen.“ Friedrich habe die volle Rückendeckung der CSU-Oberfranken.
Foto: pa
Dies ist eine Nachricht aus unserem Archiv.
Es können daher keine neuen Kommentare verfasst werden.
| Uni-Studio besteht Test 24.05.2012 |
![]() |
Fichtelberg: Kristallbad zerstört, Brandursache gesucht 14.05.2012 zum Video |
![]() |
Nach dem Großbrand im Kristallbad Fichtelberg 13.05.2012 zum Video |
![]() |
Adieu Michael Hohl 25.04.2012 zum Video |
![]() |
Prominenz beim 4. Bayreuther Ökonomiekongress 10.05.2012 zum Video |
![]() |
BBL-Beirat und Uni-Prof: Herbert Woratschek im Porträt 27.04.2012 zum Video |
Nach dem Brand des Kristallbades in Fichtelberg wurden schnell Stimmen laut, dass ein neues Bad gebaut werden soll. FInden Sie, dass Fichtelberg ein Schwimmbad braucht?