1300 Menschen beim 5. Ökonomiekongress an der Universität

Seit 5 Uhr ist die 22-Jährige auf den Beinen, seit 6 Uhr feilt sie mit ihren Kollegen an den letzten Vorbereitungen für das Großereignis, an dem sie ein Jahr lang geplant und organisiert haben. Tische aufstellen, Blumenschmuck verteilen, Tüten mit Infomaterial organisieren. Bis es um 8 Uhr endlich soweit ist und der Ökonomiekongress am Bayreuther Campus beginnt.

Eine weiße Zeltstadt ist vor dem Audimax aufgebaut. Durch die Plastikplane an den Wänden erkennt man unzählige Tisch- und Bankreihen. Weiß-grün geschmückt - in den Farben des Kongresses. Rosen. Lilien, Gerbera, Calla, Bärengras - hübsch zurechtgemacht in Porzellantassen.

Noch ist es ruhig im Inneren des Zeltes. Das Service-Team erledigt die letzten Handgriffe, sortiert Gläser, schleppt Getränkekästen hinter den Ausschank. Kongressleiter Maximilian Schreyer macht einen Kontrollgang. Er scheint zufrieden. "Wie jedes Jahr ist es aufregend, ob wir es mit dem neuen Team hinbekommen. Aber bisher reißt sich jeder ein Bein aus." Und dann entdeckt Schreyer doch eine Kleinigkeit: Eine bodenlange Tischdecke beim Ausschank hängt komisch. Ein Zipfel liegt im Weg. Schreyer bückt sich und schiebt die Stolperfalle unter den Tisch. Fertig. Auch er lächelt.


Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in der Freitagsausgabe (14. Juni) des Kuriers.

Foto: Wittek

Nicht bewertet

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Kommentare

Der letzte Kongress war tatsächlich einen Besuch wert und die Veranstaltung ist ein Gewinn für Bayreuth.

Dennoch könnte man auch in einem Online-Artikel ein paar Zeilen für den Inhalt opfern. Der Text ist ja vorhanden. Wäre gute Werbung. Das Dakor dagegen interessiert eventuell Floristen: "Weiß-grün geschmückt - in den Farben des Kongresses. Rosen. Lilien, Gerbera, Calla, Bärengras - hübsch zurechtgemacht in Porzellantassen." Nur mal so...