13 Stunden sind zuviel

Doch der Vorstoß ist überzogen, wird bei seiner Umsetzung für die gesamte Branche eine abschreckende Wirkung haben. Das Rennen um Lehrlinge und Fachkräfte ist längst eröffnet. Die tägliche Arbeitszeit spielt bei der Berufswahl eine wichtige Rolle. Die Wenigsten werden ausgerechnet die Branche mit der längsten Arbeitszeit wählen. Statt dieses Fass aufzumachen, sollten Hotels und Gastronomie für erträgliche Arbeitsbedingungen sorgen und so ihr Image als Arbeitgeber verbessern. Schon heute ist es schwer, Arbeitskräfte zu finden. Das Gastgewerbe in Bayern berichtet seit Jahren von Rekorden bei Übernachtungszahlen und Umsätzen, angeblich unflexible Arbeitszeiten scheinen da kein Hemmnis zu sein. Das Arbeitszeitgesetz setzt dem Arbeitstag Grenzen und schützt die Gesundheit der Beschäftigten. Beides hat nach wie vor seine Berechtigung.

peter.engelbrecht@nordbayerischer-kurier.de

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Kommentare

Hat es dem wehrten Redakteur im Liebesbier nicht geschmeckt? Oder warum muss es ein Bild mit dem Logo sein, wenn es um ein allgemeines Thema geht?

Es gibt bei der dpa durchaus neutrale Bilder zu finden.
Welches Logo?

Zum Thema selbst. Der Vorstoß des Hotel- und Gaststättenverbandes kann bei jedem ARBEITENDEN Menschen eigentlich nur Kopfschütteln auslösen!

Mein Wohlverdienter Feierabend mit allem was dazu gehört, die Erholung zum erhalt der Arbeitskraft und so weiter....... Alles nicht mehr zeitgemäß. Zum Glück sehe ich schon ganz viel Licht am ende des Arbeitstunnels!
Gestern war ein Bericht in den Medien, dass einige Branchen keine Auszubildenden finden. Bei diesen Aussichten wird es die Hotel-/Gaststätten-Branche nicht leichter haben.