16.03.2011, 17:46 Uhr
BAYREUTH. Evelin Gruber weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Durch die Vollsperrung der Erlanger Straße ist die Zufahrtmöglichkeit zu ihrer Werkstatt Gruber Autoelektrik stark beeinträchtigt. Gruber: „Wenn Kunden unseren Betrieb nicht anfahren können, kann ich den Laden zu sperren.“

Während der Öffnungszeiten herrscht ein reger Betrieb in der Werkstatt. Kunden oder Abschleppdienste bringen kaputte Autos, Ersatzteile werden angeliefert und Probefahrten mit reparierten Autos finden statt. „Ohne unsere einzige Zufahrt, ist dass alles nicht möglich“, malt sich Gruber ihr persönliches Horrorszenario aus.
Hinweisschild zu klein
Momentan ist die Werksstatt über die Umleitung Hardenbergstraße erreichbar. „Die Beschilderung, die den Weg anzeigt, ist aber sehr irritierend“, erklärt Gruber. Das Hinweisschild in der Rupprechtstraße sei zu klein und zeige nicht in die exakte Richtung.
Von der Stadt fühlt sie die Werkstatt-Inhaberin allein gelassen. Auf Nachfrage erhielt sie nur schwammige Aussagen.
„Ohne Einschränkungen geht es leider nicht“
„Ohne Einschränkungen geht es leider nicht“, sagt Adam Kirschner, Leiter des städtischen Tiefbauamts, gegenüber dem Kurier. Kirschner: „Wir werden alles tun, um den Anliegern so weit, wie möglich entgegen zu kommen.“
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