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22.02.2011, 20:27 Uhr

 

Zukunftskonzept für das Fichtelgebirge: Im Mittelpunkt steht das Wasser als Quelle der Kraft

Von Torsten Ernstberger

BAD ALEXANDERSBAD. Ein Mitglied des Zukunftsrats der bayerischen Staatsregierung bekannte sich am Montag im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum zur Notwendigkeit der Entwicklung des ländlichen Raums. Professor Michael von Brück stellte sein Konzept für die Zukunftsentwicklung des Fichtelgebirges in dem Vortrag „Neue Chancen – neue Werte – neue Wege“ vor. Allerdings stieß seine Idee nicht nur auf Zustimmung.

 

Ist das die Zukunft des Fichtelgebirges? Von Brück möchte die Bäderkultur der Region gezielt fördern und so die Lebensqualität steigern. Unser Bild zeigt die Kristalltherme in fichtelberg. Foto: Archiv/Kuhbandner
Ist das die Zukunft des Fichtelgebirges? Von Brück möchte die Bäderkultur der Region gezielt fördern und so die Lebensqualität steigern. Unser Bild zeigt die Kristalltherme in fichtelberg. Foto: Archiv/Kuhbandner
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Ist das die Zukunft des Fichtelgebirges? Von Brück möchte die Bäderkultur der Region gezielt fördern und so die Lebensqualität steigern. Unser Bild zeigt die Kristalltherme in fichtelberg. Foto: Archiv/Kuhbandner
Michael von Brück
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Auf der Suche nach lokalen Identitäten könnte sich von Brück im Fichtelgebirge eine Bäderkultur vorstellen, die zum Alleinstellungsmerkmal der Region werden könne. Ihm schwebt eine „Region der Lebenskraft“ vor, die selbige aus dem Wasser schöpft. Er präsentierte sein Konzept etwa 100 geladenen Gästen aus Politik, Religion, Kultur und Gesellschaft: „Die Idee funktioniert nur, wenn es von der Basis her wächst und die Menschen der Region sich damit identifizieren. Es bedarf einer Aufbruchsstimmung.“

Aufeinanderabtimmung nötig 

Dafür müssen viel Faktoren aufeinander abgestimmt werden. Das Mitglied des Zukunftsrats nannte unter anderem die lokale Wirtschaft, Gastronomie, Handwerk, Landwirtschaft, Kultur, Natur, Wohnsituation und soziale Bereiche. Die Zusammenarbeit dieser Faktoren sei das Neue an seinem Konzept.

Er empfahl einen Initiativkreis zu gründen, der die Bäderkultur fördert und mit der Münchner Universität neue Therapien und Angebote für den Gesundheitsmarkt entwickelt.

An den Vortrag schloss sich eine intensiv geführte Diskussion über das Konzept von Brücks an.




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