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22.02.2011, 18:01 Uhr

 

Wohnheime „Adolph Kolping“ und „Alfred Delp“ sind frisch renoviert

Von Torsten Ernstberger

BAYREUTH. Der doppelte Abiturjahrgang drängt bald an die Universitäten. Viele Studenten befürchten eine chaotische Lage auf dem Bayreuther Wohnungsmarkt. Neuen Wohnraum für das kommende Sommersemester bieten zwei Studentenwohnheime.

 

Lisa-Verena Waninger fühlt sich in ihrem Studentenzimmer im Kolpinghaus wohl. Das Türschild (oben rechts) erinnert an alte Hoteltage. Die Studentin lies es nicht nehmen, dem Schild eine persönliche Note zu verleihen. Fotos: Lammel
Lisa-Verena Waninger fühlt sich in ihrem Studentenzimmer im Kolpinghaus wohl. Das Türschild (oben rechts) erinnert an alte Hoteltage. Die Studentin lies es nicht nehmen, dem Schild eine persönliche Note zu verleihen. Fotos: Lammel
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Lisa-Verena Waninger fühlt sich in ihrem Studentenzimmer im Kolpinghaus wohl. Das Türschild (oben rechts) erinnert an alte Hoteltage. Die Studentin lies es nicht nehmen, dem Schild eine persönliche Note zu verleihen. Fotos: Lammel
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Das Studentenwerk Oberfranken hatte das ehemalige Akzent-Hotel in der Kolpingstraße für einen Kaufpreis von 1,5 Millionen Euro erworben. Das Kolpinghaus ist neue Heimat für 41 Studenten und Studentinnen.

Mit Hochdruck wurde an der Renovierung des Gebäudes gearbeitet. „Die Infrastruktur des Gebäudes wurde komplett erneuert“, sagt Josef Tost, Geschäftsführer des Studentwerks Oberfranken. Dazu gehörten Elektroinstallationen, Internet- und Fernsehanschlüsse. Türsprechanlagen, die Böden in den Zimmern und Fluren sowie die Möblierung.

"Luxusbäder"

Weiterhin wurden Hotelzimmer zu Gemeinschaftsräumen und -küchen zusammengefasst sowie der Waschmaschinenraum renoviert. Lediglich die Badezimmer in den Appartments blieben bestehen. „Die Bäder waren total neu. Wenn ich sie mit anderen Studentenwohnheimen vergleiche, kann ich getrost von einer Luxus-Ausstattung sprechen“, sagt Tost.

In den Umbau des Kolpinghauses hat das Studentenwerk bisher etwa 650.000 Euro investiert. Der Hotel-Flair und der 60er-Jahre-Charme des Gebäudes ist erhalten geblieben. Beim genauen Hinsehen finden sich im gesamten Wohnheim Wandgemälde und Mosaike, die an alte Tage erinnern. Ein richtiges Schmuckstück ist der Weinkeller. „Hier planen wir eine kleine Gaststube, die von den Studenten selbst bewirtschaftet wird“, sagt Tost. Allerdings sind dazu noch einige Renovierungsarbeiten nötig und Details zu klären.

„Alfred Delp“ umgestaltet

Auf der Landkarte der Bayreuther Studentenwohnheime taucht ab 1. April auch wieder die Wohnanlage „Alfred Delp“ der Joseph-Stiftung auf. Nachdem es nach 26-jährigem Betrieb Ende März 2010 „entmietet“ wurde, erstrahlt es nun im neuen Glanz. Verbrauchte Einbaumöbel und Fenster sind ausgetauscht, Nasszellen neu gefliest, die sanitären Anlagen erneuert und Rohrleitungen verlegt. Um die Umwelt zu schonen, sind ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaikanlage errichtet worden.

Ein neues Beleuchtungs- und Schließsystem sowie eine zusätzliche Fluchttreppe erfüllen die erhöhten Sicherheitskriterien. Als Extrazuckerl spendiert die Joseph-Stiftung den Bewohnern einen Fitnessraum.

Das „Alfred Delp“ bietet 223 Studierenden Platz. Der Bewerbungsbogen für das Alfred-Delp-Wohnheim findet sich online unter www.joseph-stiftung.de/mieten_studentenapartments.

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Drei Fragen an Josef Tost, Geschäftsführer des Studentenwerks Oberfranken

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