10.02.2011, 19:20 Uhr
KULMBACH. Der Landkreis Kulmbach hat immer noch hohe Rücklagen in seiner Abfallwirtschaft. Neue Bundesgesetze könnten aber die Erfolge der vergangenen Jahre durch mehr Wettbewerb bei der Sammlung gefährden.
Zumindest bei den Müllgebühren müssen die Bürger im Landkreis für die kommenden Jahre keine zusätzlichen finanziellen Belastungen befürchten. Dem
Kreisumweltausschuss lag gestern eine vorläufige Bilanz der Abfallwirtschaft für 2010 vor; und die fiel deutlich positiver aus, als die Kommunalpolitiker ursprünglich gehofft
hatten.
Landrat Klaus Peter Söllner wagte daher bereits jetzt eine Prognose: „Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden wir die Gebühren nicht anheben müssen. Im
Gegenteil, eher werden sie sogar maßvoll gesenkt.“ Und das, obwohl die Abgaben für das Sammeln und Entsorgen der Abfälle im vergangenen Jahrzehnt bereits um rund 30 Prozent
herabgesetzt worden sind. Eine Entscheidung stand in der Ausschusssitzung, aber noch nicht auf der Tagesordnung. Die Gebühren für die kommenden drei bis vier Jahre sollen erst im Sommer
neu kalkuliert und im Herbst beschlossen werden.
Foto: Lammel
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