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05.12.2010, 13:59 Uhr

 

Sieben Tote bei Explosion in Internetcafé

PEKING. Bei der Explosion von illegal gelagerten Chemikalien sind in einem Internetcafé in Südwestchina sieben Menschen ums Leben gekommen.

 

37 wurden verletzt, davon acht schwer, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag berichtete. Das Unglück passierte am Samstagabend in der Stadt Kaili in der Präfektur Qiandongnan (Provinz Guizhou).    

Nur eine Person unverletzt

Das Internetcafé wurde durch die Explosion und das folgende Feuer komplett zerstört. Nur eine der 45 Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks in den Räumen aufhielten, kam unverletzt davon. In benachbarten Wohnhäusern wurden durch die Explosion Fenster zerstört. Die Polizei nahm drei Verantwortliche in Gewahrsam.    

Chemikalien im Nebenraum

Die Chemikalien seien in einem angrenzenden Raum gelagert gewesen, berichtete Xinhua. Säckeweise seien Aluminiumchlorid und Sodiumnitrat an der Wand gestapelt gewesen. Auch seien Flaschen mit der Aufschrift Salpetersäure, Chlorhydrat und Petroleum in den Trümmern gefunden worden. Warum die Chemikalien dort gelagert waren, blieb zunächst offen.

dpa/Symbolbild: pa



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